Weidedecken

Dies ist eine Informationsseite zum Thema Weidedecken.

Was sind denn Weidedecken?? Weidedecken ist der Oberbegriff aller Pferdedecken die auf der Weide, dem Paddock oder im Offenstall getragen werden können. Darunter fallen zum Beispiel:

    • Regendecken aller Art
    • Winterdecken
    • Fliegendecken
    • Ekzemerdecken
    • Übergangsdecken
    • Outdoordecken

Eine Weidedecke sollte das Pferd auf der Weide vor schlechten Wetterverhältnissen, wie z.B. Regen, Wind oder Schnee schützen. Wir empfehlen auf eine hohe Wasserdichtigkeit des Außenmaterials zu achten. Bei wasserabweisenden Weidedecken wird das Pferd meist nach nur kurzer Zeit nass unter der Decke. So eine Decke macht nur dann Sinn, wenn das Pferd nur kurzzeitig auf ein Paddock oder ähnliches gestellt wird. Die Dauer der Wasserdichtigkeit ist erkenntlich anhand der Höhe der Wassersäule. Nachdem die meisten Pferde heutzutage für längere Zeit mit Weidedecke draussen stehen, sollte man beim Kauf auf eine hohe Wassersäule  achten.

Weidedecken und Atmungsaktivität

Die Atmungsaktivität ist auch besonders wichtig. Eine Weidedecke, egal welche Art, sollte immer eine hohe Atmungsaktivität haben. Die Pferde bewegen sich auf der Weide, sie spielen, toben herum, galoppieren etc. Gerade an wärmeren Tagen kann es schon mal vorkommen, dass sie unter der Weidedecke bei ihren übermütigen Spielchen das Schwitzen anfangen. Gerade dann ist eine atmungsaktive Weidedecke unerlässlich. Sie transportiert die Körperfeuchtigkeit nach Außen und das Pferd bleibt somit unter Pferdedecke trocken bzw. trocknet schnell wieder ab. Die Weidedecke sollte auch unbedingt von außen winddicht sein.

Unpassende Weidedecke? Was kann passieren …

Damit sich das Pferd in der Weidedecke wohl fühlt, spielt die Passform auch eine sehr große Rolle. Die Pferdedecke sollte nicht zu eng oder zu klein für das Pferd sein. Es kann sich sonst nicht frei bewegen und wird insbesondere im Bereich der Schulter und des Buggelenks eingeengt. Desweiteren kann die Pferdedecke wie alle Pferdedecken, die zu stramm am Pferd sitzen kaputt gehen. Wenn die Weidedecke zu groß ist, verrutscht sie nicht nur auf dem Pferd und verursacht dadurch unter anderem Druckstellen (insbesondere im Bereich des Widerrists und Buggelenks), sondern man hat damit auch noch ein sehr hohes Verletzungsrisiko auf der Weide. Eine Weidedecke sollte das Pferd in keinster Weise behindern. Mittlerweile gibt es viele Pferdedecken Hersteller die durch spezielle Deckenschnitte das Einengen des Pferdes verhindern und sich das Pferd frei bewegen kann ohne das die Weidedecke dabei verrutscht.

Weidedecken für den Sommer

Fliegendecken und Ekzemdecken gehören auch mit zu der Kategorie Weidedecken. Genauer gehören sie zu den Sommerweidedecken. Sie sollen die Fliegen und Stechmücken, die in den Sommermonaten den letzten Nerv unserer Pferde kosten abhalten. Diese Decken sind selbst an den heissen Sommertagen für die Pferde angenehm zu tragen und sie schwitzen darunter nicht. Sie sind aus einem sehr engmaschigen Fliegenschutzstoff hergestellt. Dieser rutscht durch die Bewegung des Pferdes leicht hin und her und verhindert so, dass sich die Fliegen oder Steckmücken hinsetzen und zustechen können.

Der Unterschied von Weidedecken im Frühjahr, Sommer und Herbst und den Winterdecken ist, dass die Weidedecken für den Winter gefüttert sind, d.h. zwischen Innenfutter und Außenmaterial befindet sich eine mehr oder weniger dicke Wattierung als Wärmeschutz . Somit ist das Pferd auch bei niedrigen Temperaturen vor Kälte und anderen Wetterverhältnissen geschützt.

Weidedecken mit Halsteil

Immer beliebter werden Weidedecken mit einem angenähten halben Halsteil. Man nennt diese Weidedecken auch High Neck Weidedecken. Durch das angenähte halbe Halsteil ist auch ein Großteil des Pferdehalses perfekt vor den äußeren Witterungseinflüssen geschützt.

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